Die Stimme aus dem Off ;-)

Hallo Ihr Lieben,

heute war ich leider ein paar Minuten zu langsam und dann war die Leitung erstmal offline, sodass ich erst 10 Minuten später ins Seminar einsteigen konnte (um dann aufgrund der abgebrochenen Verbindung wieder 20 Minuten früher auszusteigen :-() Ich habe die Zeit genutzt, mal einiges zu tippen. Leider habe ich akustisch nicht besonders gut verstanden, aber vielleicht kann ich ja in euren Blogs was nachlesen.

Der erste Aspekt, der mich aufhorchen lassen hat:  Bei der JIM Studie beteiligen sich zu wenig Hauptschüler (nur 10%), was bedeutet das für die Ergebnisse? Zum Beispiel zeigt die Studie, dass 100% der Haushalte Computer/Laptop haben (jeder 10. hat ein Tablett!!!). Ist das Bild nicht verzerrt, wenn vor allem die Realschülerinnen und Gymansiasten befragt werden, die im Durchschnitt aus sozial besser gestellten Familien kommen? Die Medienausstattung ist ein zentrales Anliegen der Studie. Ist sie dann noch repräsentativ, wenn möglicherweise der Ergebnisse durch die unterschiedliche Beteiligung verschiedener Schultypen verzerrt sind. Welchen Wert haben die Daten noch?

Da der Empfang zum Teil wirklich mies war, habe ich mal den APUZ – Artikel gelesen. Das annotierte pdf ist hier: 01_Seminar_Jugend_Medien_Politik_APUZ_03_2011

Im weiteren Seminarverlauf….Frau Prof Besand merkt an: Die Schülerinnen und Schüler sind nicht unkritisch, sie können gute von schlechten Quellen unterscheiden. Trauen wir den Lernenden zu wenig zu?

Das finde ich eine spannende Frage: Trauen wir den Lernenden zu wenig zu oder wollen wir nur besonders nachdrücklich darauf hinweisen, dass wir sie zu kritischen Personen erziehen wollen? MIr fällt das was dazu ein…Kommentar zu Wikipedia:

Aus meiner Erfahrung hier im Block-B muss ich leider sagen, dass ich nicht das Gefühl habe, dass die Lernenden besonders kritisch sind. Ich habe eher das Gefühl, dass auf Wikipedia vertraut wird, möglicherweise wird noch blind kopiert, ohne überhaupt zu lesen. Dies wiederrum kann natürlich zum einen wieder an der Aufgabenstellung liegen oder an der Tatsache, dass Wikipedia bei Themen, die in der Schule besprochen werden, einfach nicht falsch ist. „Triviale“ Themen werden (denke ich) ausreichend genutzt und damit auch geprüft, sodass Fehler in der Regel schnellstens behoben werden. Also entsteht bei den Schülern der Eindruck: Wikipedia war doch bis jetzt immer richtig, also ist es auch jetzt wieder richtig (was ja zugegebenermaßen auch der Gedanke von mir ist).

Jetzt musste ich die Verbindung leider kappen. Also wie gesagt, ich bin gespannt auf eure Posts und auf die Kommentare hier und in FB!

Liebe Grüße, zum vorletzten Mal aus Krems,

Andrea

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Über Andrea Gumpert

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