Vorbereitung zum „Referat“ zu E-Portfolios

Am 29.10. – kurz nach meiner Anreise in Dresden – werde ich ein Referat im Seminar halten. Klar, über E-Portfolios. Aber wie bekomme ich das Thema in 90 min und bringe es so rüber, dass sich am Ende alle etwas drunter vorstellen können und ein Potential für den politischen Unterricht erkennen oder begründen können, warum es keines gibt?

Also habe ich mir so drei/vier mögliche Schwerpunkte überlegt und über Facebook in der Gruppe eine Umfrage gestartet. Ich möchte von meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen erfahren, was sie interessiert und was sie gern hören möchten. Auf jeden Fall werde ich auf die Software kurz eingehen. Wir beschäftigen uns ja im Seminar mit dem Blogging-Tool WordPress und probieren aus, ob es eine Alternative zum papierbasierten Lerntagebuch ist. In der Schule finde ich das aber ziemlich schwierig, weil WordPress ein sehr mächtiges Tool ist und keinen didaktischen Hintergrund hat. Mahara dagegen ist von Pädagogen entworfen und didaktisch durchdacht. Daher werde ich im Referat Mahara einbeziehen.

Quelle: eigene Darstellung

Die Optionen:

1. Beispiele ansehen und selbst eine Software kennenlernen

Bei dieser Form des Referates würde ich einige Beispiele in Mahara vorstellen. Portfolios von Schülern, Studierenden und mein eigenes Portfolio zur MA. Anhand dessen werden dann im praktischen Teil meine Kommilitonen selbst eine Ansicht gestalten und die verschiedenen Features ausprobieren. Der Haken: Es muss sich im Vorfeld auf mahara.at angemeldet werden. Kostet selbstverständlich nichts und man muss auch keine persönlichen Daten (außer die E-Mail-Adresse) angeben.

2. Workshop mit zwei Teams: Papier- vs. E-Portfolio

Nach der theoretischen Einführung und der Kurzvorstellung von Mahara werden zwei Gruppen gebildet, die jeweils ein Szenario für das Thema „Politisches System der BRD“ entwerfen. Das soll eine theoretische Arbeit sein, die sich an den Prozessschritten der Portfolio-Arbeit orientiert. Eine der beiden Gruppen konzipiert ein E-Portfolio-Szenario, die andere ein papier-Portfolio-Szenario. Es soll nur ganz grob sein, sodass wir dann herausarbeiten können, welche Vorteile und Nachteile die elektronische Variante hat. Hier wird es sicher Zeitschwierigkeiten geben, sodass die entwickelten Szenarien dann ins OPAL hochgeladen werden, statt vorgestellt. Fokus liegt am Schluss auf der Diskussion der Vorzüge und Nachteile von E- und Papierportfolio.

3. Theoretische Hintergründe der Portfolioarbeit, Modelle und aus der Theorie heraus ein Szenario für den politischen Unterricht entwickeln (Gedankenexperiment)

Die Theoriediskussion wird bei der Option sehr ausgeweitet und anhand der Modelle und Theorien werden wir versuchen die Frage zu beantworten: Wie sieht Schule uns insbesondere Portfolio-Arbeit im Jahr 2020 aus und welche Vorteile bieten sich speziell für die politische Bildung, für die Prüfungs- und Bewertungskultur und vor allem für die Lernkultur.

4. Im Workshop selbst ein Unterrichtsszenario für die politische Bildung mit E-Portfolios entwickeln

Auch bei dieser Option gibt es eine Theorie- und Modell-Einführung und dann werden wir gemeinsam (oder in Gruppen) ein konkretes Unterrichtsszenario für E-Portfolios entwickeln – ohne PC-Einsatz und Mahara, dafür mit allen didaktischen Analyseschritten.

Dann fröhliches Voten!

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Über Andrea Gumpert

https://tudfolio.wordpress.com http://tinyurl.com/maharaeportfolio http://lissiontour.wordpress.com http://vonnynachla.wordpress.com
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