Der #SOOC13 geht in die erste Runde

Die letzten Wochen arbeiteten wir alle eifrig auf diese Tage hin: die ersten Veranstaltungen im SOOC13. Zuerst muss einmal gesagt werden, dass wir ein super Team haben. Sehr weiblich dominiert, aber sehr harmonisch und vor allem engagiert.

Alle arbeiten Tag und Nacht an ihren Baustellen, haben tolle Ideen, Lösungsvorschläge für alle Probleme und die Kommunikation funktioniert super – obwohl wir ausschließlich virtuell miteinander sprechen können. Communote zu nutzen war eine wirklich innovative Idee von Anja und Micha.

So nun zum Kurs. Wir haben bereits 199 Anmeldungen in unserem online-Formular. Die meisten aus Dresden, Chemnitz und Siegen, wo der Kurs in verschiedenden Ergänzungsbereichen als credit-bringende Lehrveranstaltung angeboten wird. Aber auch Mitarbeitende/Studierende der FernUni Hagen, Basel, Chur und andere Personen aus den D-A-CH-Ländern sind vertreten.
Da das Ganze als Experiment zu denken ist, in dem wir die institutionalisierte Lehre und die Offenheit von MOOCs zusammenbringen wollen, veranstalten wir Präsenzworkshops für die Studierenden der drei Universitäten.

Unser erster Workshop fand nun am Dienstag statt. Nach kurzen Startschwierigkeiten mit lichtschwachem Beamer und abgelaufenem Netzwerkzugang für die Anmeldung am IWB, starteten wir pünktlich mit den Dresdner Studierenden unsere Reise durch den SOOC13. Mit einer Vorstellungsrunde, einigen theoretischen Ausführungen zum Thema MOOCs und natürlich vielen Fragen zum Leistungsnachweis schafften wir gerade so in den eineinhalb Stunden die wichtigsten Dinge zu besprechen. Da bin ich dann wirklich gespannt auf nächste Woche, wenn wir uns dann dem Thema Portfolios widmen und ich versuchen werde, den Teilnehmenden so verständlich wie möglich klar zu machen, was wir erwarten, welche Freiräume es gibt (nämlich große) und wie das Verfahren aussehen wird.
So wie wir es uns vorgestellt haben, eine dezentrale Sammlung, Erstellung und Reflexion der Artefakte, eine zentrale Sammelstelle und wieder ein dezentales Feedback, wird sicher eine Herausforderung für Gastgebende und Teilnehmende, aber sicher auch eine interessante Erfahrung.

Im Vergleich zu den MOOC’s, die man sonst so aus dem Netz kennt, kann man sich bei uns auch ein reales Bild von den Teilnehmeneden machen. Man bekommt in Präsenzsitzungen die Einstellung, Motivation, das Vorwissen und die Offenheit für Social Media noch mal besser mit als nur virtuell. Das bedeutet natürlich nicht, dass die externen Teilnehmenden auf Einführung oder die individuelle Vorstellung verzichten müssen, denn am 06.05. wird es eine virtuelle Vorstellung des Kurses und der Gastgeberinnen geben. Um 16 Uhr können sich alle interessierten (und gemeldeten –> hier geht’s lang) in den Adobe Connect Raum einloggen.

Zugegeben, ich hatte gewisse Vorbehalte gegenüber MOOCs, denn der MMC13 war mir ein wenig zu funky. Ich hatte das Gefühl, von unstrukturierten Informationen erdrückt zu werden und für jegliche Beteiligung zu langsam zu sein. Aber ich glaube, wir haben hier einen richtig guten Weg zwischen cMOOC und Strukturierung gefunden.

Damit tun sich bezüglich der Dissertation wieder neue Aspekte auf… dazu mehr im nächsten Post.

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Über Andrea Gumpert

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Eine Antwort zu Der #SOOC13 geht in die erste Runde

  1. Anja Lorenz schreibt:

    Reblogged this on SOOC13.

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