#SOOC13 – nichts für Studierende oder tatsächlich nichts für die Welt?

Ich habe gerade noch schnell einen Blogpost aus dem Blogaggregator des SOOC13 gelesen und wollte dann in meinen Sonntagabend-Feierabend starten. Der muss jetzt kurz noch warten..

Die Rede ist von diesem Post. Zwei Studierende nahmen am SOOC freiwillig teil, um Credit Points an Ihrer Uni zu erwerben. Wir haben die letzten 9 Wochen ziemlich viel Energie und Arbeit in die didaktische Konzeption, Gestaltung, Aufbereitung und Begleitung des Kurses gesteckt und gemeinsam in unserem tollen Team wirklich viele Inhalte produziert, viele Methoden eingesetzt und Medien aus allen Richtungen des Netzes angeboten. Nebenbei konnten wir sogar noch publizieren –  dank Anja.

Nachdem die erste Traurigkeit über diesen Post verflogen ist, frage ich mich nun: Ist das Kursformat wirklich komplett ungeeignet für die Hochschule? Haben wir es unpassend umgesetzt? Liegt es an der Tatsache, dass durch die CP-Vergabe ein gewisser Druck entstand? Liegt es an Bologna, dass Studierende lieber Klausuren schreiben, um sicher durch Auswendiglernen an Punkte zu kommen?

Mit diesen Fragen gehe ich jetzt in die Neustadt und lass das arbeitsreiche Wochenende hinter mir. Vielleicht finde ich ja Antworten auf die Fragen – oder Ihr könnt mir sie geben 😉

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Über Andrea Gumpert

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2 Antworten zu #SOOC13 – nichts für Studierende oder tatsächlich nichts für die Welt?

  1. moocli schreibt:

    Hab mal einen erklärenden Kommentar unter den angegebenen Post gesetzt.
    Um die Titelfrage knapp zu beantworten: Eher weniger für Studierende. Vielleicht muss das noch reifen, vielleicht müssen wir uns mehr drauf einstellen, vielleicht muss die ganze Sache noch weiter entwickelt werden.

    Und ja, natürlich liegt es an Bologna. Ich habe vorletztes Semester noch von einem Dozenten die Aufforderung erhalten, in die Kurse zu gehen, die einem interessant erscheinen. Auch mal völlig vom eigentlichen Studium losgelöst. Reizvoll, oder? Aber wer macht das noch? Wer kann sich das bitteschön noch leisten, wo doch eine ganze Gesellschaft nur auf Schnelligkeit und Leistungsdenken getrimmt wird?

    Danke für eure Mühe, auch wenn wir unbarmherzig waren.

    • Andrea Lißner schreibt:

      Es soll auch nicht falsch verstanden werden, dass wir es nicht schätzen, auch kritische Kommentare oder Blogposts zu erhalten. Es sollte nur nicht soweit gehen, dass man die Dinge einseitig betrachtet und ungerecht wird.
      Wir bedanken uns trotzdem natürlich für Ihre Geduld.

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