Rückblick auf die #GMW13 – Zweiter Teil

Nachdem ich vor meinem Urlaub noch schnell wenigstens ein paar Gedanken zur GMW13 festhalten wollte, wird es nun wirklich Zeit mein Bild der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e. V. weiter zu vervollständigen.

Unseren Workshop habe ich bereits hier dokumentiert und auch die Marlen hat bereits hier davon berichtet.

Am Dienstag ging es mit der Eröffnung der Tagung durch den GMW Vorstand los. Sandra und Beat eröffneten mit einer lockeren Runde, in der sich jeder Tagungsteilnehmer vorstellen sollte und drei Tags zu sich preisgeben sollte. Es waren wohl doch mehr als 150 Leute (Dunbar Zahl) im Raum, denn ich konnte mir leider nur wenige Gesichter-Tags-Herkunfts-Kombinationen merken. Trotzdem eine schöne Sache, die der ganzen Runde gleich etwas mehr Persönlichkeit und Familiarität (ich hoffe, das Wort gibts überhaupt) verliehen hat.

Anschließend gab Dr. Larry Johnson, der Gründer des NMC Horizon Projects eine Keynote. Ich bin eigentlich nicht so der Keynote-Fan – finde interaktive Formate irgendwie immer kommunikativer – aber aus dieser ist mir die schöne Analogie im Kopf geblieben: Das „e“ in e-learning steht nicht nur für „electronic“, sondern auch für exciting, energetic, enthusiastic, emotional, extended und excellent [1]. Das sollte gleichzeitig Ziel, Herausforderung, Leitlinie und Motivation für unsere Arbeit in TUDfolio sein. 

Danach ging es dann wieder MOOC-mäßig weiter: MOOC-Session und MOOC Quality Workshop.

Die MOOC-Session mit Claudia Bremer war wirklich interessant, denn so konnte man sich das ganze immerzu Gelesene mal „live“ anhören und auch Fragen stellen. Später wird sich allerdings noch herausstellen, dass die andere Session auch sehr sehr aufschlussreich gewesen wäre… aber dazu später.

Abends gab es dann einen Empfang auf dem Campus in Westend – ein historischer Campus mit tollen Lichtstatuen.

Am Mittwoch war dann EduCamp-Tag. Da sollte sich nun herausstellen, ob sich die Organisation der letzten Wochen auszahlen wird. Ich war ein wenig nervös. Aber ich hatte eine Prezi vorbereitet – hatte also wenigstens was, woran ich meine einführenden Worte (vor gefühlten Hundertschaften an Wissenschaftlern und Vorbildern ;-)) orientieren konnte. Für technische Problemchen hatte ich Ansprechpartner des aufmerksamen Frankfurter Orga-Teams (die Rothemdchen des studium digitale Teams waren einfach unglaublich hilfsbereit!) und für organisatorische Fragen hatte ich ja immer noch Sandra, Claudia und auch Anja, die ja EduCamp-erprobt ist.

Es lief eigentlich alles ganz gut, wir bekamen auch ein paar Sessions zusammen und sogar einige Frankfurter Ortsansässige nutzten die Chance kostenlos an diesem GMW Nachmittag mit der GMW-Community zu diskutieren.

Da ich selbst nicht richtig an den Sessions teilnehmen konnte, verlinke ich hier mal einige Blickpunkte:

    • Zum Überblick verschaffen: Der Sessionplan

Das wohl am präsenteste Thema im Nachgang war – eigentlich im wie im letzten Jahr in Wien – wieder die Frage nach den Formaten der GMW: Wie offen, wie geschlossen? Wie stark das EduCamp integrieren? Welches Selbstverständnis hat die GMW?

Im Interview war wurde auch der Aspekt der Integration des EduCamps in die GMW thematisiert:

Ich finde es eine wirklich gute Sache, die offenen Formate wie Workshops oder eben auch das EduCamp in die Tagung zu integrieren. Leider stößt es nicht bei allen auf Zuspruch, denn nach der Einführung zum EduCamp waren nur noch ungefähr zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch im Tagungsgebäude – viele sind wohl ins Hotel gefahren, um sich auf das Conf-Dinner vorzubereiten. Das ist natürlich schade, aber (außer meine Präsentation am Anfang war so furchtbar schlecht) „business as usual“. Auch Lehrveranstaltungen, in denen man aktiv mitmachen muss, sind weniger beliebt. Beat sein optimistischer Kommentar dazu war, dass sich das erst einpegeln muss und einige GMW-Tagungen Zeit braucht. – Hoffen wir es. Aber dennoch ziehe ich ein sehr positives Fazit aus dem EduCamp-meets-GMW und denke, dass es eine Möglichkeit bietet, einen Mittelweg zwischen Konferenz und Unkonferenz anzubieten und die Vorteile aus beiden Formaten zu nutzen. Denn ich verstehe mich selbst auch viel stärker als „GMW’ler“ (was ich seit dieser Woche nun auch offiziell bin) als als „EduCamper“. Zumindest versuche ich da hineinzuwachsen, noch ist mir das alles ziemlich neu und ich finde es sehr spannend und aufregend. 

Abends fand dann das Conf-Dinner im Filmmuseum in Frankfurt statt – ein interessanter Ort, leckere Getränke, unglaublich aufmerksame Kellner (die ziemlich fix waren beim Wein nachgießen…) und gutes Essen. Das absolute Highlight des Abends und für mich eigentlich auch das Highlight der GMW: der fertige EduCamp-Film, den Gregor in einer echten Blitzaktion noch produziert hat. Hier ist er:

Es war ein tolles Gefühl diesen Film zu sehen, ein unvergesslicher Moment auf der GMW13 – unbedingt anschauen!

Gegen halb 4 Uhr morgens landeten wir dann endlich im Hotel und genossen noch vier Stunden Schlaf, um auch den letzten GMW-Tag nochmal in vollen Zügen zu genießen.

Den Donnerstag hebe ich mir für Teil 3 auf 🙂

Advertisements

Über Andrea Gumpert

https://tudfolio.wordpress.com http://tinyurl.com/maharaeportfolio http://lissiontour.wordpress.com http://vonnynachla.wordpress.com
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Tagung abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s