Das Semester naht – Für das TUDfolio-Team heißt es: Tempo aufnehmen

Am Montag beginnt das neue Semester. Das heißt für das TUDfolio-Team, Lehrveranstaltungen vorbereiten, Surveys in die Software eingeben und letzte Absprachen mit den teilnehmenden Dozenten. Hinzu kommt noch die Projektkalkulation und Budgetplanung, denn wie es eben so ist im Wissenschaftsalltag: Die Projektmittel sind knapp und alles muss bis auf die letzte SHK-Stunde und den letzten Reise-Euro durchkalkuliert sein. (Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich im Studium Rechnungswesen vertieft ;-))

Im Vordergrund steht natürlich die inhaltliche Arbeit: Konzeption von E-Portfolio-Aufgaben, Entwicklung eines Evaluationsdesigns und die Formulierung von Anpassungs- und Verbesserungsmöglichkeiten unseres Sorgenkindes: OPAL. Das Lernmanagementsystem der sächsischen Hochschulen, welches auf dem OLAT-System basiert, bietet die Möglichkeit persönliche E-Portfolios zu erstellen und Präsentationsportfolios direkt in die Kurs einzubinden. Damit ergeben sich große Potenziale für formatives Assessment, was für die meisten Lehrveranstaltungen in der Lehrerbildung eine Neuerung bedeutet. Leider macht es uns das System nicht immer leicht: eine ziemlich komplexe Struktur und ein ständigen Hin-und-her-springen zwischen verschiedenen Ebenen kann schnell zu Verwirrungen führen. Optik und Usability könnten besser sein. Trotzdem haben wir uns aus pragmatischen Gründen entschieden, das System zu nutzen. Die Vorteile des Systems liegen ganz klar im Bereich des Assessment und des praktikablen Einsatzes in bestehenden OPAL-Kursen (also ideal für formale, semesterbegleitende Arbeit in Seminaren). Des Weiteren steht den sächsischen Hochschulen zur Verfügung, wird von ihnen finanziert und technische Unterstützung wie auch Angebote zur Schulung und Tutorenausbildung werden gefördert. Ein neues System einzuführen, hätte enormen Betreuungsaufwand (durch das TUDfolio-Team, welches zwar 3-köpfig, aber nur insgesamt 75% Arbeitszeit umfasst) und auch finanziellen Aufwand für Hosting und Support bedeutet.

So entstanden in den letzten Monaten Tutorials, E-Learning-Einheiten und eine Menge an Texten und Abbildungen, welche den didaktischen Hintergrund und den Umgang mit dem System illustrieren sollen. Des Weiteren haben wir Beispielaufgaben zur Verfügung gestellt, um den Lehrenden einen Eindruck zu vermitteln, wie sich die Arbeit auch für die Studierenden „anfühlt“. Eine der Einstiegsaufgaben im Schulungskurs:

opal

Am Montag und in den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob unsere Unterstützung ausreicht, wie gut die Studierenden mit dem Werkzeug umgehen und welche Probleme und auch Erfolgserlebnisse aufkommen werden. Ich bin sehr sehr gespannt und offen für alle Entwicklungen, die sich aus der Praxiserprobung heraus ergeben. Dafür ist es ein Pilotprojekt: Fehler machen und Hürden identifizieren sei uns erlaubt!

Im nächsten Blogpost kann ich sicher schon von den ersten Eindrücken berichten und hoffe auf positive Erfahrungen!

Und wenn alle Stricke reißen, bleibt uns ja für’s Sommersemester immer noch die Chance auf Mahara zu wechseln 😉

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Über Andrea Gumpert

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