Machen statt Meckern: Eindrücke vom Pre-Workshop des OLAT User Day 2013

Bevor es morgen so richtig losgeht (Programm hier) haben sich schon heute einige Verantwortliche und Interessierte rund um OPAL/OLAT in der Berufsakademie Dresden getroffen, um bei gutem Buffet und in entspannter Atmosphäre über die Zukunft des Lernmanagementsystems zu sprechen.

Da es auch und besonders um die e-Portfoliofunktion in OPAL gehen sollte, durfte TUDfolio natürlich nicht fehlen. Die Diskussion rund um den aktuellen Zustand des Werkzeugs und didaktische und technische Herausforderungen begann mit einem kleinen Einblick in die Arbeit des Projekts in den letzten Monaten. In der Präsentation stecken außerdem erste Antworten aus den Feedbackfragebögen der Studierenden.

Es war spannend, Eindrücke und Ideen offen mit Profis und alten Hasen auszutauschen und so sehr viel Know-How rund um OPAL/OLAT mit in der Runde sitzen zu haben.

Schnell wurde es konkret: Besonders die von uns entwickelten Schulungsmetarialien (tinyurl.com/tudfolio) wurden mit großem Interesse wahrgenommen. Frank Richter von der Bildungsportal Sachsen GmbH (BPS) brachte sogar die Idee in die Runde, dieses Material für alle an der Funktion Interessierten über den OLAT Blog zur Verfügung zu stellen.

Denn das wurde schnell als ein großes Problem hervorgehoben: Es ist gar nicht unbedingt so, dass das e-Portfoliowerkzeug in OPAL zu wenig Funktionen bietet. Problematisch ist viel mehr, dass nur Wenige diese Funktionen kennen und nutzen. Und sogar wir haben noch nicht ausgelernt. Während wir vor einer Woche noch im Support an die Studenten weitergegeben haben, dass Textartefakte nachträglich nicht editierbar sind, könnte ich heute vom Gegenteil überzeugt werden. Versteckt ist die Editierfunktion in der Detailansicht von allen Artefakten. Nun, man lernt nie aus…

Aber natürlich gibt es auch funktionale Baustellen in OPAL/OLAT. Allen voran die zum Teil sehr eingeschränkten Editoren. Ein WYSIWYG-Editor für alle Artefakte steht ganz oben auf der Liste für Verbesserungen in der Usability. Auch eine didaktische Hilfestellung in Form eines Wizards wurde angesprochen, ebenso wie die dringend herbeigesehnte, aber noch in weiter Ferne stehende (?) Exportfunktion für Portfolios.

Rund um die einfache Orientierung und Übersichtlichkeit in Sachen Peer-Communication ging es im letzten Drittel der Diskussion: Gehören Portfolioaufgaben nicht doch eher direkt in den Kurs, statt in den Bereich „Mein OPAL“? Wie könnten Kommentare zu Artefakten bzw. Mappen und Fragen bei der Bearbeitung von Aufgaben besser organisiert werden? Kann vielleicht schon eine Tab-Funktion den nötigen Usability-boost bringen?

Zu schade, dass ich morgen nicht dabei sein kann, wenn diese spannenden Fragen in aller Tiefe erforscht werden. Der Auftakt aber ist gemacht, mit spannenden Ideen für einen ereignis- und themenreichen OLAT User Day 2013.

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